Achtung beim Reptilienkauf
abgelegt im Archiv Tiergesundheit und Ernährung am 12.03.07
Immer wieder mal machen entflohene Schlangen, vermisste Leguane oder entwischte Babykrokodile aus Privathaushalten Schlagzeilen. Reptilien, amphibien oder exotische Spinnen werden als Haustiere hierzulande immer beliebter. Aber Ihre Haltung ist alles andere als einfach und verlangt viel Wissen um artgerechte Ernährung und Lebensbedingungen. Das fängt beim Erwerb schon an: Ob Züchter oder Zoogeschäft - eine gründliche Beratung vor dem Kauf ist unabdingbar, vor allem für Anfänger. Noch gibt es ihn zwar nicht, den immer wieder diskutierten Reptilienführerschein, aber der Kauf hochgiftiger Tiere wie Schlangen, Vogelspinnen oder Skorpione unterliegt auch heute schon gewissen Spieregeln - zum Schutz von Tier und Halter. Auch Laien und Anfänger in der Reptilienhaltung können übrigens den Gesundheitszustand Tieres daran erkennen, ob es eine gesunde Gegenwehr zeigt, wenn es angefasst wird, oder ob es apathisch in einer Ecke sitzt. Verklebte Augen oder sichtbare Entzündungen am Kopf oder After sind Warnzeichen, ebenso wie Wunden oder Knoten auf der Haut, Verletzungen oder fehlende Gliedmaßen. Mehr Informationen gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde

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