Autofahren – die kleine Fahrschule für Hunde
abgelegt im Archiv Hunde am 04.04.10

© lewisha1990Wer Glück hat und eine sehr reisefreudigen Hund besitzt, der braucht sich keine Gedanken darüber zu machen, wie man das Tier in das Auto bekommt. Bei diesen Hunden reicht meistens schon das Geräusch des Motors, und wenn dann die Tür offen steht sitzt Bello auch schon auf seinem Platz. Meistens sind es die Hunde, die bereits als Welpen positive Erfahrungen mit dem Autofahren gemacht haben. Eigentlich sind Hunde bereits von Natur aus recht positive Beifahrer. Mit einer kleinen Fahrschule für Hunde kann man die Tiere daran gewöhnen. Wenn man das Tier bereits als Welpen bekommen hat, dann sollte man für die erste Tour eine nicht so kurvenreiche Strecke aussuchen und es recht langsam angehen lassen, sonst kann es dem Hund auch schon einmal übel werden. Wenn es trotzdem einmal passieren sollte und es gibt ein kleines Malheur sollte man nicht schimpfen, um die schlechte Erfahrung nicht zu verstärken. Aber nicht nur junge Hunde, auch ältere Hunde kann man an das Autofahren gewöhnen.
Kleine Fahrten mit einem ausgiebigen Spaziergang am Ende, ein Leckerbissen im Auto platziert oder auch ein Kauartikel als Belohnung helfen dabei, auch ältere Hunde an die Touren zu gewöhnen. Für sehr ängstliche Hunde bietet sich an, dass man das Tier zuerst in der Nähe des Autos füttern kann, dann immer etwas näher an das Auto herangehen bis man dann soweit ist, dass der Hund im Auto frisst. Die nächsten Schritte sind dann das Schließen der Autotür und danach das Anlassen des Motors. Natürlich sollte man diese Schritte nicht direkt hintereinander durchführen, sondern immer etwas Zeit dazwischen verstreichen lassen. Wenn den Hund das alles nicht stört, kann man zur ersten Fahrstunde aufbrechen. Natürlich muss man immer dafür sorgen, dass der Hund entsprechend gesichert ist. Trenngitter im Kombi und Bandgeflechte für den Rücksitz sind beliebte Methoden. Auf dem Rücksitz gilt für den Hund Gurtpflicht. Hierfür gibt es ein spezielles Geschirr. Für kleinere Hunde gibt es auch Autositze oder Boxen, die natürlich nicht auf die Hutablage gehören. Schließlich will man ja nicht nur für die Sicherheit der Tiere, sondern auch für die eigene Sicherheit sorgen, und umherfliegende Boxen bei einem Bremsmanöver erhöhen diese Sicherheit nicht gerade. Wer ein Cabrio besitzt sollte dafür sorgen, dass der Hund nicht zu lange Strecken im offenen Fahrzeug mitfährt, denn zuviel Zugluft kann die Augen entzünden.

© lewisha1990
Permalink: Autofahren – die kleine Fahrschule für Hunde
Tags: Fahrschule für Hunde, Gurtpflicht Hunde, ängstliche Hunde, Trenngitter, spezielles Geschirr
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