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Bienen und Beuten: Der Nachbar malt

abgelegt im Archiv Erlebnisse am 14.04.07

Bienen und Beuten: Der Nachbar malt
Heute hat mein Nachbar seine bestellte Sendung vom Imkereifachhandel bekommen und gleich begonnen, die beiden neuen Zargen passend zu den anderen zu streichen: "Eigentlich ist das Streichen der Magazinbeuten gar nicht notwendig. Die Kunststoff-Beuten (Hartschaum, besser bekannt als Styropor) sind vollkommen wetterfest. Doch hat es sich eingebürgert, die rohen weißen Magazine mit einer gedeckten Farbe zu versehen. Man sagt aus Gründen der Tarnung in Freiaufstellung. Ehrlich gesagt, denke ich, geht es einfach nur um das Aussehen und um Gewohnheit - die schon lange gebräuchlichen Holzbeuten hatten normalerweise einen farbigen Schutzanstrich, der das Holz von Feuchtigkeit und mit seinen Pigmenten vor der UV-Strahlung schützte. Das hat sich bis heute gehalten."

Ob Bienenbeuten aus Styropor oder Holz wird in Imkerkreisen oft kontrovers diskutiert. Während die Holzbeute natürlicher ist, besticht die Kunststoffbeute vor allem durch ihr geringes Gewicht. Ein leeres Holzmagazin bringt gut 20 Kilo auf die waage, Styropor hingegen weit weniger. Die Magazinimker, die die Zargen zur Arbeit am Volk mit Honig, Brut und Bienenwaben umsetzen müssen, freuen sich über das deutlich geringere Gewicht.



Permalink: Bienen und Beuten: Der Nachbar malt

Tags: Bienen  Nachbar  Gartenzaun  Beuten 

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