Bremsen für Tiere: Um welchen Preis?
abgelegt im Archiv Tierverhalten am 01.06.09

© KlausNahrHaben Sie mental trainiert, wie Sie sich verhalten, wenn ein Tier mit Ihrem Fahrzeug zu kollodieren droht? Die Meldung im Südkurier vom 1. Juni 2009 macht nachdenklich: "Schwere Verletzungen hat eine Motorrad-Beifahrerin bei einem Unfall auf der Kreisstraße von Hardt in Richtung Brogen bei Königsfeld-Buchenberg am Samstagabend erlitten. Dort hatte eine Fiat-Fahrerin kurz vor 18 Uhr auf freier Strecke abgebremst, weil vor ihrem Wagen eine Katze auf die Straße gelaufen war. Der dahinter befindliche Motorradfahrer erkannte den Bremsvorgang laut Polizeiberich zu spät und fuhr von hinten auf das Auto. Durch den folgenden Sturz wurde seine Sozia schwer verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von je 1000 Euro. "
Offensichtlich rechnete der Motorradfahrer nicht mit einer plötzlichen Bremsung, weil er die Katze nicht gesehen hat. Bei dichtem Verkehr vergrößern wir automatisch den Abstand, weil wir mit einem Bremsmanöver rechnen - aber auf freier Strecke? Die Autofahrerin reagiert wohl schreckhaft und berücksichtigte nicht den geringen Abstand des Motorrads hinter ihr.
Stellen Sie sich immer wieder vor, wie sie in solch einer Situation reagieren wollen. Ich stelle mir vor, sofort zu bremsen und gleichzeitig in den Rückspiegel zu schauen, damit ich das Bremsen beenden kann. Hinter mir könnte auch ein Schwerlastkraftwagen sein, der mich in Sekundenschnelle zermalmt.
Hans Kolpak
Pfoten und Fell

© KlausNahr
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Tags: Straßenverkehr Bremsen Tiere
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Kommentar von:
Hans
(08.06.09 9:40 Uhr)
Das klingt schon sehr interessant.Die Idee gef�llt mir schon. Hoffentlich klappt auch alles damit-danke f�r diese und alle Infos.Tolle Seite.
