Das afrikanische Erbe 2
abgelegt im Archiv Tierportrait am 07.03.07
In jeder Hauskatze steckt noch viel Wildkatze
Miezes Falbkatzenverhalten:
Auch heute durchstreifen die meisten Katzen als dämmerungsaktive Jäger am liebsten als Einzelgänger ihr Revier. Markieren es durch Harnspritzen und Kothäufchen, zum Verdruss der Haus- und Gartenbesitzer. Treffen sie auf andere Katzen, gibt es lautstarke Auseinandersetzungen. Nur in der Paarungszeit kommt man sich näher, um danach sofort wieder eigene Wege zu gehen.
Das ist ein wichtiger Grund, warum manche Hauskatzen sich sehr schwer oder gar nicht mit anderen Katzen vergesellschaften lassen.
Die Vorliebe für warme, trockene Plätze, die Wasserscheu - Erinnerungen an Afrika. Trinkwasser war knapp, das Blut der Beutetiere musste oft genügen. Kein Wunder, dass unsere Hauskatzen oft viel zu wenig trinken.
Die perfekte Jagdtechnik der Wildkatze beherrscht auch noch jede noch so gut gefütterte Hauskatze. Immer noch sind Mäuse ihre Lieblingsnahrung, Singvögel gehören nicht zum Beuteschema und werden nur zufällig gefangen. Dem heimischen Vogelbestand schaden Katzen weniger als gemeinhin behauptet wird.
In jeder Hauskatze steckt eine große Portion Falbkatze, erkennbar an ihrem Verhalten.
Wer auch äußerlich ein abbild dieser afrikanischen Schönheit haben möchte, muss leider auf echte Falbkatzen verzichten, sie lassen sich nicht zum Haustier verbiegen.
Es gibt aber zwei Katzenrassen, die vom äußeren Erscheinungsbild der Stammmutter sehr ähnlich sehen: Die Abessinier und die Egyptian Mau. Wer sich also in die Falbkatze verliebt hat, sollte sich für diese Rassekatzen entscheiden.

Permalink: Das afrikanische Erbe 2
Tags: Katzen Katzenrassen Falbkatze Wildkatze Abessinier Egyptian Mau
Stimmen Sie ab für Das afrikanische Erbe 2:
|
Dieser Eintrag wurde mit: 9.33 Punkten (von 3 Stimme(n) insg.) bewertet.
|
