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Tierhaltung
von Hans Kolpak am 06.07.09

© Hans Kolpak
Beim Transport im Pkw miaute sie ab und zu, bewegte sich aber kaum. Das schien mir trotzdem zu streßig für sie zu sein. Es genügte einfach nicht, beruhigend mit ihr zu sprechen. Ich hielt an, um den Korb zu öffnen, den ich auf meinem Beifahrersitz angegurtet hatte. Sie blieb drin und wurde allmählich ruhiger. Als ich sie streichelte und kraulte, merkte ich, daß sie hyperventilierte. Das blieb auch so während der Fahrt, die glücklicherweise nur 22 Kilometer lang war. Zuhause angekommen, blieb sie im Korb. Die ersten Stunden verbrachte sie im Bad mit Katzenklo, Wasser und Naßfutter, damit die beiden anderen nicht störten. Erst am nächsten Tag konnte ich sie rausheben, ohne daß sie wieder zurücksprang.
Schon am zweiten Tag faßte sie so schnell so viel Vertrauen, daß sie mehrere lange Schmusezeiten pflegte und meine unmittelbare Nähe suchte, um gestreichelt, gekrault und gebürstet zu werden. Das Fauchen und Schreien der anderen wurde im Laufe der nächsten Tage immer weniger, die Aufenthalte in sicheren Verstecken immer kürzer. Die Integration gelingt. Die beiden Fotos stammen vom 4. Juli und zeigen eine total entspannte Isis auf meinem Packtisch. So, wie Funny und Pernie gelernt haben, ohne Fauchen zusammen zu essen, so wird auch sicherlich auch mit Isis gelingen. Die Näpfe stehen etwa 20 cm voneinander entfernt. Und ab August ist es dann so weit, nach draußen zu gehen, um das Katzenparadies rund ums Haus kennenzulernen: JadeNetz.deHans Kolpak
Pfoten und Fell
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Wong
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