Die häufigsten Haustier-Irrtümer und was wirklich stimmt
abgelegt im Archiv Tierhaltung am 07.03.10

© Countess ZarahWir lieben unsere Haustiere, oft sind sie unsere besten Freunde, und eigentlich will man ihnen nur Gutes tun, aber genau in dieser guten Absicht geschehen auch sehr viele Fehler, denn man erliegt immer wieder gerne sehr häufigen Haustier-Irrtümern. Hier sind ein paar wichtigsten, und was wirklich stimmt.
Hamster gelten als ideal für Kinder. Das ist ein Irrtum, denn Hamster sind nachtaktive Tiere, und wenn der Käfig im Kinderzimmer steht, dann stört das den Schlaf der Kinder. Nachweislich sind diese Kinder mit Hamstern als Haustier schlechtere Schüler. Zudem wird der Hamster tagsüber aus seinem Schlaf gerissen, und das erzeugt Stress beim Tier, der den Hamster im schlimmsten Fall früh sterben lässt.
Kleine Hunde können genauso weit und lang laufen wie große Tiere, alle Hunde stammen vom Wolf ab, und das sind nunmal Lauftiere, da kommt es nicht auf die Größe an. Auch die Muskeln von kleinen Hunden müssen trainiert werden.
Auch Meerschweinchen und Kaninchen sind nicht, wie man oft glaubt, gute Kameraden, denn das Kaninchen empfindet das Meerschweinchen als einen ständig geduckt drohenden Artgenossen, und die Fieplaute interpretiert das Kaninchen als Angstschreie.
Auch Wohnungskatzen sind nicht frei von Würmern. Circa zwanzig Prozent der Hauskatzen, die nie die Wohnung verlassen haben, beherbergen trotzdem die für den Menschen gefährlichen Spulwürmer. Der Kot frei lebender Katzen beherbergt Würmer, die mikroskopisch kleine Eier ausscheiden, die wiederum vom Regen ausgewaschen werden. Dann gelangen sie auf den Bürgersteig und somit an die Schuhe und in die Wohnung. Wenn die Katze dann wieder einmal Fellpflege betreibt, dann leckt sie die Eier ab und verschluckt sie. Daher sollte auch eine Wohnungskatze alle drei Monate eine Wurmkur bekommen.
Auch Katzen kann man erziehen. Dass dies nicht geht, ist ein großer Irrtum. Mann muss es ihnen nur frühzeitig beibringen, ein konsequentes "Nein" in Verbindung mit einem lauten Geräusch zeigt recht bald Wirkung. Das erwünschte Verhalten kann genauso wie beim Hund mit Trockenfutter belohnt werden.
Wellensittiche sind auch nur ideal für Senioren, wenn diese keine Probleme mit Herz oder Lunge haben. Wer allerdings mit solchen Erkrankungen belastet ist, der kann damit rechnen, dass herumfliegende Sandkörner und Federn die Beschwerden verschlimmern, natürlich nur, wenn die Vögel im Zimmer gehalten werden. Eine Voliere im Garten ist natürlich gar kein Problem.

© Countess Zarah
Tags: häufigsten Haustier-Irrtümer, gefährliche Spulwürmer, Wellensittiche, Meerschweinchen, Kaninchen
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Wong
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Kommentar von:
joe ekine
(08.03.10 11:58 Uhr)
Manchmal werden Hamster und Hasen in den selben Käfig gesteckt, was auch nicht zu empfehlen ist.
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