Ein Hund mit Trennungsangst
abgelegt im Archiv Tierverhalten am 01.03.07
Ein Fall aus der Praxis der Tierpsychologen 1
Hund: Benji
Rasse: Tibet-Terrier
Alter: 8 Jahre
Diagnose: Trennungsangst
Symptome: Bellen, Winseln, Beschädigung der Haustür und Zerkratzen der Wände, wenn er länger als 15 Minuten alleine bleiben muss.
Ursache: Trennung der Besitzer, Umzug
Trennungsangst ist eines der häufigsten Probleme bei Hunden und kann verschiedene Ursachen haben.
Da Benji allein bleiben konnte und erst jetzt nach der Trennung die Symptome zeigt, besteht Hoffnung, dass er durch gezieltes Training relativ schnell zu seinem früheren Verhalten zurück finden wird.
Der Schlüssel zur Behandlung ist die Neustrukturierung der Familienbeziehung.
Das Ziel wird sein, Benji weniger abhängig von seinen Menschen zu machen, denn Trennungsangst weist oft auf eine zu enge Bindung an seinen Besitzer hin.
Jaulen und Bellen ist an sich ein natürliches Hundeverhalten bei ungewollter Trennung vom Rudel, um die Rudelmitglieder zurückzurufen.
Wände und Türen bilden Hindernisse, die die Rudelzusammenführung verhindern.
Die Therapie besteht aus verschiedenen Elementen:
Selbständigkeitstraining, Aufbau von Selbstvertrauen
Gehorsamstraining
ausgleich von emotionalen Höhen und Tiefen im Tagesablauf
Gezielter Einsatz von Spielzeug und anderen Hilfsmitteln
Wie eine erfolgreiche Therapie bei Trennungsangst durchgeführt wird, erfahren Sie demnächst

Permalink: Ein Hund mit Trennungsangst
Tags: Tierpsychologie Hund Verhalten Trennungsangst Verhaltenstherapie
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