Gefahr durch Myxomatose
abgelegt im Archiv Tiergesundheit und Ernährung am 26.04.07
Sie wird auch Kaninchenpest genannt - die Myxomatose. Tatsächlich gehört sie zu den gefährlichsten Krankheiten der pelzigen Hoppler. Und das Frühjahr ist die Zeit, in der gegen diese Viruserkrankung unbedingt geimpft werden sollte. Denn der Erreger befällt zwar überwiegend Wildkaninchen, kann aber auch auf Haustiere übertragen werden. Meist geschieht dies durch Blutsauger wie Stechmücken oder Flöhe, die jetzt aktiv werden. Aber auch der Mensch kann, ohne es zu merken, an seinen Schuhen oder Händen den Erreger in die Wohnung tragen. Zum Beispiel immer dann, wenn er ein erkranktes Tier angefasst hat. Anzeichen für einen Ausbruch der Krankheit sind Schwellungen an den Augenlidern und an der Nase und heftige atembeschwerden. Und auch eine Infektion über Grünfutter aus Gegenden, in denen die Myxomatose grassiert, ist grundsätzlich möglich. Es gibt noch keine wirklich erfolgreiche Behandlung gegen diese Form des Pockenvirus - Vorbeugung ist daher um so wichtiger. Eine Impfung gewährt Schutz für fünf bis sechs Monate - deshalb sollten Hauskaninchen am besten im Frühjahr und im Herbst regelmäßig geimpft werden. Mehr Informationen hier

Permalink: Gefahr durch Myxomatose
Tags: Kaninchen Myxomatose Kaninchenpest
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