Hundeelend in Rumänien
abgelegt im Archiv Tierschutz am 06.02.08
Hunderttausende Straßenhunde leben in Süd- und Osteuropa, den meisten von ihnen droht früher oder später das Ende in einer der vielen Tötungsstationen. Besonders schlimm sieht die Situation in Rumänien aus, wie der "Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V." (bmt) berichtet.
Rumänien scheint die Tötungsmaschinerie allerdings in Kürze außer Kraft zu setzen, ein entsprechendes Verbot ist laut bmt in Vorbereitung. Daraus ergibt sich allerdings das Problem der unkontrollierten Vermehrung der Straßenhunde, die nur durch kastration und anschließender Registrierung in den Griff zu bekommen ist. "
Die datentechnische Erfassung der Hunde ist für die Unterscheidung von bereits gekennzeichneten und geimpften Tieren notwendig", erklärt Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale in Hattersheim. Die Tierschutzorganisation unterstützt das Projekt auf ausdrücklichen Wunsch der Behörden im rumänischen Brasov (Kronstadt) sowohl mit ihrem in über 25 Jahren erworbenen Registrierungs-Know-how als auch beim Aufbau einer Datenbank vor Ort.
Schon seit Jahren versuchen Tierschutzorganisationen, wie die Tierhilfe Hoffnung, das Problem der Straßenhunde in den Griff zu bekommen. Mit welchen Hindernissen diese Organisationen zu kämpfen hatten und haben, ist für westeuropäische Verhältnisse kaum vorstellbar.
Genau so wenig vorstellbar, wie das Leiden der Tiere dort. Wer das weiß oder einmal erlebt hat, den muten Äußerungen so mancher Hundegurus, die ihr Gesicht zwar gerne in jede Kamera, sich aber sonst vornehm zurück halten, wie blanker Zynismus an.
"Es gibt auch in Deutschland genug arme Tiere, denen man helfen kann" - solche Kritik kommt meist von Leuten, die selbst weder hier noch da helfen...Ihnen sei gesagt: Man kann das eine tun ohne das andere zu lassen.
Permalink: Hundeelend in Rumänien
Tags: Hunde Rumänien Tasso Tierhilfe Hoffnung
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Kommentar von:
Lisa
(13.12.08 18:02 Uhr)
Ich hatte einen Hund aus der Tötungsstation.
