Hundeerziehung 4
abgelegt im Archiv Tierverhalten am 21.06.07
Hund allein Zuhaus
Wie man den Vierbeiner an das Alleinsein gewöhnt
Der Hund stammt vom Wolf ab, der Wolf ist ein Rudeltier. Nichts ist schlimmer als der Verlust seines Rudels, denn das Rudel ist ja seine Familie.
Wölfe heulen, um wieder Kontakt zu den Familienmitgliedern herzustellen.
Hunde bellen, jaulen, winseln, kratzen an den Türen, wenn sie allein Zuhaus gelassen werden. Sie fühlen sich verlassen und leiden unter Trennungsängsten. Diese Angst kann sich steigern, je länger das Alleinsein dauert. Oft werden dann Einrichtungsgegenstände zerbissen oder auf den Boden gepinkelt.
Ein Hund hat kein Zeitgefühl, für ihn sind zehn Minuten manchmal genauso lang wie drei Stunden. Er weiß ja auch nicht, ob er seinen Menschen jemals wiedersieht. Als soziales Wesen möchte ein Hund natürlich nicht von seinem Rudel getrennt werden. Von dem modernen Familienhund erwartet man aber, dass er eine gewisse Zeit alleine in der Wohnung bleibt und ruhig und entspannt auf die Rückkehr seiner Menschen wartet.
Mit dem richtigen Training kann schon ein Welpe lernen, ohne Trennungsangst allein Zuhaus zu warten.
Im Welpenalter gelingt das Lernen leichter, wenn sich die Trennungsangst noch gar nicht aufgebaut hat.
Aber auch der ältere Hund, der schon unter diesen Verlassensängsten leidet, kann noch durch Verhaltenstraining beeinflusst werden.
Fortsetzung folgt

Permalink: Hundeerziehung 4
Tags: Hund Hundeerziehung Hundeverhalten Trennungsangst
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