Kater und Katze
abgelegt im Archiv Tierverhalten am 21.09.07
Nicht immer das Dreamteam
Menschen wollen zwei Kätzchen adoptieren und wählen oft ein Päarchen aus Kater und Katze.
Sie denken, diese würden sich besonders gut vertragen. Das kann noch am ehesten so sein, wenn es sich um zwei Wurfgeschwister handelt, aber selbst dann kommt es in vielen Fällen nach Eintritt der Geschlechtsreife zu Disharmonien.
Katzen sind keine Hunde, die ihren Sozialverband als Familienrudel mit Vater, Mutter, Kind definieren.
Katzen sind einzelgänger mit gewissen geselligen Neigungen.
Eine Katze erträgt einen Kater nur kurze Zeit während der Rolligkeit, danach will sie ihn nicht mehr in der Nähe haben.
Bei kastrierten Tieren mildern sich zwar die geschlechtsspezifischen Eigenschaften, aber die Grundhaltung bleibt gleich.
Katzen vertragen sich am besten mit anderen Katzen. Bei wild lebenden Hauskatzen wurde beobachtet, dass die Weibchen durchaus einen Sozialverband bildeten, in dem Mütter, Schwestern und Tanten sich bei der Aufzucht der Jungen halfen.
Kater schlossen sich wiederum anderen Katern an und pflegten ein geselliges Beisammensein.
Die "Bruderschaft der Kater" wurde schon von Professor Leyhausen beschrieben.
Also raten die Tierpsychologen, Katzenpaare aus gleichgeschlechtlichen Tieren zu bilden. Dabei ist die Chance auf Katzenharmonie am größten.

Permalink: Kater und Katze
Tags: Katze Kater Katzenpaare Katzen vergesellschaften
Stimmen Sie ab für Kater und Katze:
|
Dieser Eintrag wurde mit: 9.25 Punkten (von 4 Stimme(n) insg.) bewertet.
|
| RSS | |
|
| |
| Yahoo! |
|
| Bloglines |
|
| Followen Sie uns bei Twitter! |
Most Popular
Berufe
Best of
Erlebnisse
Forschung
Gastbeiträge
Handel
Hunde
Informationen über ...
Jörgs Tierleben
Katzen
Kurz vorgestellt
Misc
Pferde
Reisen
Schon gewusst
Tiergesundheit und Ernährung
Tierhaltung
Tierisch lesenswert
Tierisch sehenswert
Tierisch witzig
