Katze im Freigang und der Umzug in ein neues Heim
abgelegt im Archiv Jörgs Tierleben am 11.11.07

Nachbarn und Katzen, das Thema scheint sich auszuweiten. der nachbar ist sich noch nicht schlüssig, wie er sich entscheidet. Angekaute Mäuse als Geschenk oder wilde Katz-und-Maus-Spiele mit halbtoten Mäusen - mit dem Gedanken muss er sich noch anfreunden. Andererseits hat er immer noch das Problem mit den Mäusen und noch keine Lebendfalle. Aber er hat seinerseits einen neuen Nachbarn, der das Grundstück nebenan erworben hat und nun zuzieht.
Da tauchte nun wieder ein neues Problem auf: Dieser hat zwei Katzen, die in ursprünglichen Umfeld Freigänger sind. Die sollen natürlich in der neuen Umgebung auch wieder frei laufen. Doch wie geht man dabei vor? Nach dem Umzug erst mal in der neuen Umgebung einsperren und "anfüttern"? oder gleich laufen lassen, wenn die neue Umgebung erreicht wurde? Ich habe keine Erfahrung damit. Aus dem Bauch heraus hätte ich gesagt: Umziehen, Eingewöhnen im neuen Haus, erst nach ein paar Tagen herauslassen. Oder?
[Foto: Jörg Schumacher]
Tags: Katze Maus Freigang Umzug
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Kommentar von:
Brigitte
(11.11.07 4:32 Uhr)
Aus kätzischer Sicht betrachtet, würde ich gar nicht mehr ins Freie wollen! Wenn sich alle Menschen, die keine Katzen mögen, ein "Katzenabwehr"-System zulegen, gleichen die heiß geliebten Streifzüge einem Spießrutenlauf. Also dann würde ich mich als Katze lieber im heimischen Sessel räkeln und meinem Personal bei der Arbeit zuschauen.
Kommentar von:
Hans Kolpak
(17.07.08 0:06 Uhr)
Meine Empfehlung lautet: Einige Wochen warten. In einem Falle zog ich in eine Erdgeschoßwohnung mit Terrasse ein. Bereits während des Einzugs entwischte mir eine Katze von dreien auf die Terasse.
Ich ließ es gut sein. Eine lief am nächsten Tag weg, ein Kater nach ein paar Wochen und der älteste Kater nach ein paar Monaten. Shit happens!
Hans Kolpak
Pfoten und Fell
Ich ließ es gut sein. Eine lief am nächsten Tag weg, ein Kater nach ein paar Wochen und der älteste Kater nach ein paar Monaten. Shit happens!
Hans Kolpak
Pfoten und Fell
Kommentar von:
Barbara
(17.07.08 2:26 Uhr)
Keinesfalls würde ich Katzen in einer neuen Umgebung sofort rauslassen. Das kann ich zwar nicht mit Negativbeispielen begründen, doch so haben wir gehandelt.
Ein Freigänger-Kater, der leider nur kurzzeitig bei uns in der neuen Wohnung wohnte, ist trotz wochenlangem Eingesperrtsein zur Eingewöhnung nach einigen Wochen durch ein kleines offenes Lichtfensterchen ausgebüchst. Er hielt es im Haus einfach nicht aus, er war die Außenwelt gewohnt. Da er außerdem noch nicht kastriert war, kam dieser unwiderstehliche „Drang“ wohl noch dazu.
Unsere jetzigen beiden Kater, die vorher noch nie draußen waren, haben wir in der neuen Erdgeschosswohnung so ca. 5-6 Wochen im Haus gelassen. Sie sollten sich erst an die neue Umgebung im Haus gewöhnen, alles inspizieren und mit jeder Ecke vertraut sein. Damit sie sich im Haus "Zuhause" fühlen, mit genau diesem Gefühl das erste Mal raus gehen, sich später daran erinnern und in ihr „Zuhause“ zurück möchten. Denn für eine kleine Weile erinnern sie sich genau an bestimmte Dinge, danach scheinen sie alles vergessen zu haben.
Es hat wunderbar geklappt. Sie waren beim ersten Mal neugierig und ängstlich zugleich, haben im Laufe der Wochen dann ihren Radius ausgeweitet und das Grundstück Stück für Stück weiter erkundet. Ihren Frei-Gang haben sie inzwischen auf einige hunderte Meter bis auf die Nachbarswiesen ausgeweitet, doch jeden Abend sind sie wieder im Haus, wo ihre gefüllten Näpfe und (m)ein Bett für die Nacht auf sie warten.
LG
Barbara vom NatUrweg-Blog
Ein Freigänger-Kater, der leider nur kurzzeitig bei uns in der neuen Wohnung wohnte, ist trotz wochenlangem Eingesperrtsein zur Eingewöhnung nach einigen Wochen durch ein kleines offenes Lichtfensterchen ausgebüchst. Er hielt es im Haus einfach nicht aus, er war die Außenwelt gewohnt. Da er außerdem noch nicht kastriert war, kam dieser unwiderstehliche „Drang“ wohl noch dazu.
Unsere jetzigen beiden Kater, die vorher noch nie draußen waren, haben wir in der neuen Erdgeschosswohnung so ca. 5-6 Wochen im Haus gelassen. Sie sollten sich erst an die neue Umgebung im Haus gewöhnen, alles inspizieren und mit jeder Ecke vertraut sein. Damit sie sich im Haus "Zuhause" fühlen, mit genau diesem Gefühl das erste Mal raus gehen, sich später daran erinnern und in ihr „Zuhause“ zurück möchten. Denn für eine kleine Weile erinnern sie sich genau an bestimmte Dinge, danach scheinen sie alles vergessen zu haben.
Es hat wunderbar geklappt. Sie waren beim ersten Mal neugierig und ängstlich zugleich, haben im Laufe der Wochen dann ihren Radius ausgeweitet und das Grundstück Stück für Stück weiter erkundet. Ihren Frei-Gang haben sie inzwischen auf einige hunderte Meter bis auf die Nachbarswiesen ausgeweitet, doch jeden Abend sind sie wieder im Haus, wo ihre gefüllten Näpfe und (m)ein Bett für die Nacht auf sie warten.
LG
Barbara vom NatUrweg-Blog
Kommentar von:
Jörg Schumacher
(17.07.08 2:50 Uhr)
Danke, für die Nachbarn hat sich das Katzenthema mittlerweile entschärft - die Katzen wollten nicht wirklich raus. Die verbliebene Katze (die zweite ist aus alterbedingten Krankheitsgründen eingeschläfert worden) springt schon mal kurz vom Grundstück, ist aber schnell wieder da.
@Hans: Viel Spaß beim Bloggen :-)
@Hans: Viel Spaß beim Bloggen :-)
