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Tiergesundheit und Ernährung
von Hans Kolpak am 01.09.08
Da Katzen aber keine Menschen sind, kaufen Sie weder Whiskas oder Mäuse, noch studieren sie Medizin. Sie sind ihrer Eigenart und Situation entsprechend zu erheblichem Teil von ihren Tierhaltern abhängig. Nur Freigänger genießen Freiheiten, die ihren eingesperrten Artgenossen verschlossen sind. Läßt sich das Angebot der Natur synthetisieren? Gibt es einen Ersatz für den Freilauf in Gärten?
Keine Medizinische Behandlung in Kombination mit dem Futterangebot durch Menschenhand kann das aufwiegen, was eine Katze vorfindet, die täglich Gärten und Wiesen durchstreift. Auch wenn unser Kater Filou den Anschein erweckt, an dem medizinischen Wörterbuch "Pschyrembel" interessiert zu sein - richtig gut tut ihm nur der Umstand, ein Freigänger zu sein.
Das ist auch der Vorteil, den Katzen gegenüber Hunden haben: Nicht nur können sie sich körperlich austoben und frei entfalten, sondern sie finden auch einen reich gedeckten Tisch zum Spielen und Essen vor. Von Insekten bis zu Nagetieren und Vögeln nebst Pflanzen zum direkten Genuß oder über den Mageninhalt der Beutetiere ist alles da.
BARF oder Barfen ist lediglich ein Versuch des Menschen, sich dieser Situation auf Futterebene anzunähern. Auch die Bemühungen von Tierärzten lindern lediglich die Degeneration, die durch Industriefutter in langen Jahren entstanden ist. Einen Vorteil haben Stubenkatzen: Sie sind kaum mit Parasiten konfrontiert. Welcher Tierhalter schleppt schon Flöhe ins Haus?
Und Unfälle sind auch selten. Vor über zehn Jahren sprang Cindy, eine schreckhafte Maine Coon, die ich als zweiter Halter hatte, ungefähr aus 1,50 Höhe von einem Karton runter und riß sich eine Sehne an einem Hinterlauf ab. Da wußte auch der Tierarzt keinen Rat mehr.
Hans Kolpak
Pfoten und Fell
Keine Medizinische Behandlung in Kombination mit dem Futterangebot durch Menschenhand kann das aufwiegen, was eine Katze vorfindet, die täglich Gärten und Wiesen durchstreift. Auch wenn unser Kater Filou den Anschein erweckt, an dem medizinischen Wörterbuch "Pschyrembel" interessiert zu sein - richtig gut tut ihm nur der Umstand, ein Freigänger zu sein.
Das ist auch der Vorteil, den Katzen gegenüber Hunden haben: Nicht nur können sie sich körperlich austoben und frei entfalten, sondern sie finden auch einen reich gedeckten Tisch zum Spielen und Essen vor. Von Insekten bis zu Nagetieren und Vögeln nebst Pflanzen zum direkten Genuß oder über den Mageninhalt der Beutetiere ist alles da.
BARF oder Barfen ist lediglich ein Versuch des Menschen, sich dieser Situation auf Futterebene anzunähern. Auch die Bemühungen von Tierärzten lindern lediglich die Degeneration, die durch Industriefutter in langen Jahren entstanden ist. Einen Vorteil haben Stubenkatzen: Sie sind kaum mit Parasiten konfrontiert. Welcher Tierhalter schleppt schon Flöhe ins Haus?
Und Unfälle sind auch selten. Vor über zehn Jahren sprang Cindy, eine schreckhafte Maine Coon, die ich als zweiter Halter hatte, ungefähr aus 1,50 Höhe von einem Karton runter und riß sich eine Sehne an einem Hinterlauf ab. Da wußte auch der Tierarzt keinen Rat mehr.
Hans Kolpak
Pfoten und Fell
Permalink: Katzen würden Medizin studieren
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Wong
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