Meerschweinmann und Meerschweinfrau?
abgelegt im Archiv Gastbeiträge , Tierverhalten am 10.08.07
GASTBEITRAG VON CHRISTINE WILDE
Es ist die immer gleiche Frage: Wer passt zu wem? Was tun, wenn ein Meerschwinchen gestorben ist und man gerne wieder einen Parter vergesellschaften möchte?
Es ist nicht sinnvoll, einem ausgewachsenen, unkastriertem Meeschweinchenbock einen ebenfalls ausgewachsenen Meerschweinchenbock dazu zu gesellen, hier wird es zu heftigen Rangkämpfen kommen. Ein junger bock bis zur elften Lebenswoche kann durchaus ein sinnvoller Partner sein. Junge Böcke ordnen sich für Gewöhnlich dem alteingesessenen Tier unter. Es kann allerdings später noch zu Rangkämpfen zwischen den Böcken kommen und es kann nötig werden, beide Tiere kastrieren zu lassen. Nicht immer sind solche Gemeinschaften dauerhaft aufrecht zu erhalten. Vertragen sich die Böcke also nicht, kann es sein, dass sie später getrennt und neu vergesellschaftet werden müssen.
Wenn der Bock schon kastriert ist, wäre es auf jeden Fall günstiger, ihm ein Weibchen dazu zu gesellen. Eine Vergesellschaftung von einem Kastraten mit einem Weibchen ist meist problemlos möglich. Muss der Bock allerdings noch kastriert werden, ist zu beachten, dass er noch bis zu sechs Wochen nach der Kastration decken kann und also erst sechs Wochen nach der Kastration eine Partnerin bekommen darf.
Egal für welchen Partner Sie sich entscheiden, beide Tiere sollten sich auf einem neutralen Gebiet und nicht im Käfig kennen lernen. Nur dann werden sie leicht Freundschaft schließen.
Mehr Informationen von Christine Wilde über Nager hier

Permalink: Meerschweinmann und Meerschweinfrau?
Tags: Meerschweinchen vergesellschaften
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Wong
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