Mehr Licht im Dunkel der Haarlosigkeit
abgelegt im Archiv Tierisch lesenswert am 16.09.08
Wie Pfoten und Fell sich entwickeln, steuern Gene. Einige Genetiker um Cord Drögemüller und Tosso Leeb vom Institut für Genetik der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern haben einiges entdeckt, was Licht ins Dunkel der Haarlosigkeit von Hunden und Katzen bringt. Beide Tierfamilien sind ein dankbares Spielfeld für Züchter und die Tierfreunde, die sich entweder über ein langes Fell, ein kurzes Fell oder gar kein Fell freuen. Nackthunde und Nacktkatzen - ist die Fellvariante des Menschen ausgestorben? Es gibt nur wenige Menschen mit starker Behaarung, aber meines Wissens keine mit Fell. Ist das der kleine Unterschied?
Zwei aufschlußreiche lesenswerte Artikel habe ich im Online-Magazin der Uni Bern entdeckt: Über Katzen und über Hunde. Mögen Sie Tiere mit wenig oder teilweise ohne Fell? Es gibt ja Hundesalons, die mit Haarschneidemaschine und Schere ein wenig nachhelfen, um eine gewisse Optik herbeizuführen. Pudel werden gerne behandelt.
Ich persönlich mag Katzen wie die Maine Coon und die Norwegische Waldkatze wegen des Fells und wegen ihres ausgeglichen Wesens. Beide Züchtungen stammen von Wildkatzen und unterscheiden sich kaum von den wilden Unterscheidungsformen.
Vielleicht ist es für Nackthunde und Nacktkatzen in warmen und heißen Länder angenehm, aber hier im kühlen und nassen Norden Europas dürfte es den Tieren mit Fell besser gehen.
Hans Kolpak
Pfoten und Fell
Permalink: Mehr Licht im Dunkel der Haarlosigkeit
Tags: FOXI3 Genetik Fell nackt
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