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Tierschutz
von Hans Kolpak am 05.11.08

© Jeff Kubina
Wie am 6. November in der Frankfurt Rundschau gemeldet wird, sind es nicht die Dopingfälle 2004 in Athen und 2008 in Peking allein. Klar und scharf formuliert die Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in ihrer Erklärung zum Deutschen Reitsport vom 23. Oktober 2008 im Absatz 2:
"FN/DOKR werden die bereits eingeleiteten Maßnahmen - vorläufige Suspendierung bei positiver A-Probe, Vereinbarung mit den führenden Turniervereranstaltern über Erhöhung der Anzahl an Dopingproben, Pferdekontrollen und Stewards - zur Prävention und zur Ahndung von Verstößen konsequent weiterverfolgen, um die Verbandsnormen zukünftig in der Praxis wirkungsvoller als bisher durchzusetzen. Die hierfür gebildeten Arbeitskreise zu den Themen Stewarding, Tierärztliche Anforderungen, Parcoursbau und Rechtssystem haben die Arbeit aufgenommen."
Da der deutsche Reitsport international eine Leitfunktion ausübt, ist zu hoffen, daß die Anti-Doping-Agenturen der europäischen Nachbarländer schnell nachziehen, um Wohnsitzwechsel von Reitern sinnlos zu machen, die sich ihrer Sperrung entziehen wollen.
Wie blind sind Menschen, die als Athleten ihre eigene Gesundheit opfern und Reiter, die die Gesundheit ihrer Pferde und den Grundsätze des Tierschutzes mit Füßen treten, um Geld zu erlangen, daß sowieso wieder ausgegeben wird? Ruhm und Materielles vergehen. Die Erinnerung an ein schönes Leben jedoch hat Bestand, so lange jemand lebt.
Hans Kolpak
Pfoten und Fell
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Wong
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