Pferdesport ist auch fĂĽr Pferde Sport
abgelegt im Archiv Tierschutz am 25.06.07
GASTBEITRAG VON BIRGIT RĂ-DDER
Das gilt nicht nur für Dressur-, Springreiten und andere Turniersportarten, sondern auch fürs Freizeitreiten. Wer Reitplatz oder Halle nutzt, denkt natürlich ans Warmreiten (aufwärmen) vor dem eigentlichen Training und auch ans Trockenreiten danach. In einen Ausritt sind diese Phasen meistens eingeschlossen, weil man langsam losreitet und langsam wieder ankommt. So weit so gut.
Einen gehörigen Muskelkater beschert man (auch) Pferden dagegen mit spontanen Mammutausritten von mehreren Stunden Dauer und/oder ungewohnt langen Trab- und Galoppstrecken - vor allem den Untrainierten. Wir können unserem Pferd solche unnötigen Muskelfaserrisse ersparen (darum handelt es sich bei einem Muskelkater) - und auch die anschließend meist auftauchende Abneigung gegen Sattel und Reiter - indem wir das Training an Ausbildungsstand und Kondition des Pferdes anpassen. Das bedeutet vielleicht den Verzicht auf einen schönen, langen Ausritt mit FreundInnen, aber wahrscheinlich auch das immer noch vorhandene Vertrauen Ihres Pferdes.
Und sollten Sie eine Reitpause von einigen Wochen einlegen, z.B. wegen Urlaub, Krankheit (die des Pferdes sowieso), dann beginnen Sie die ersten Ritte bitte wieder behutsam und kurz und steigern Sie die Anforderungen langsam. Oder möchten Sie bei Ihrem nächsten Besuch auf der Weide nur noch das Hinterteil Ihres besten Freundes bewundern?
Birgit Rödder ist Diplom-Biologin und Tierverhaltenstherapeutin. Sie ist zu finden unter www.tier-verhalten.de
Foto: Pixelio

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Tags: Pferdesport Reiten
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