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Tierschutz
von Hans Kolpak am 28.10.08

© courane01
Am 27. Oktober erfahren wir aus einer Meldung des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages, daß eine 84 Jahre junge Frau aus Itzehoe nicht nur nur ihre eigenen Katzen im Freien gefüttert hat, sondern im Laufe der Zeit immer mehr, bis es über 50 waren.
Offen angemerkt: Ich könnte und wollte es mir nicht leisten, fremde Katzen zu füttern. Auf solch einen Unfug käme ich nie. Andererseits interessiert mich, wieviel Suchmeldungen aufgrund dieser Fangaktion verfaßt worden sind wegen vermeintlich spurlos verschwundener Katzen! Vielleicht ist Ihre auch eine von den 40 Tieren, die jetzt im Baucontainer des örtlichen Tierheims hausen? Nichts ist unmöglich! Stellen Sie sich vor, Mitarbeiter eines imaginären Kinderschutzvereines gehen auf einen Spielplatz und nehmen alle Kinder gefangen, die ohne ihre Eltern anwesend sind, weil sie nicht gewissen optischen Erwartungen entsprechen!
Denn es ist völlig normal, wenn Freigänger ihr Areal auf 100, 200 Meter und mehr ausweiten und unterwegs einkehren, um sich den Bauch vollzuschlagen. Absurd finde ich das wirklich nicht. Und schon gar nicht kann ich mir vorstellen, warum ausgerechnet in Itzehoe auf einem Quadratkilometer 40 streunende Katzen leben sollen. Noch halte ich Tierhalter nicht für ganz so blöd, wie sie von etlichen Tierheimmitarbeitern hingestellt werden.
Deshalb lese ich diese Zeitungsmeldung mit starken Vorbehalten. Sie scheint mir eher ein Fall für Schilda zu sein als eine Zeitungsente.
Hans Kolpak
Pfoten und Fell
Permalink: Pyramide des Elends: Zu viele Katzen!
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Wong
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