Reines Fell: Wölfe leben ohne Seitensprung
abgelegt im Archiv Tierschutz am 30.07.08
Was wäre ein Anachronismus? Tierschützer beim Seitensprung, die sich für Wölfe engagieren. Warum? Wölfe gehen nicht fremd, nicht in Sachsen, auch nicht in Südbrandenburg, nicht einmal im Jahre 2008!
Es ist für uns ein Gewinn, wenn solche scheuen Tiere, die in vergangenen Jahrhunderten sinnlos abgeknallt wurden, allmählich in Europa wieder Fuß fassen. Das ist zwar ärgerlich für Grünröcke, die gerne ihrer behördlich genehmigten Jagd nachgehen, doch finde ich ein vollständiges Naturgleichgewicht für uns Menschen wesentlich wichtiger als die Knallfreude einiger Jäger.
Zitat: "Die in der Lausitz wild lebenden Wölfe sind echte Wölfe, es gibt keine Hinweise auf Beimischung von Hundegenen. Dies zeigen Untersuchungen, deren Ergebnisse jetzt das Sächsische Umweltministerium bekannt gab. 2004 hatte die "Neustädter Wölfin" Schlagzeilen gemacht, als sie sich mangels eines wölfischen Partners mit einem Hund gepaart hatte. Die Welpen zog sie in freier Natur auf, bis im Herbst 2004 die letzten Mischlinge eingefangen werden konnten."
Am 30. Juli 2008 titelt die Märkische Allgemeine unter " TIERSCHUTZ: Keine Seitensprünge mehr - Brandenburger Wölfe sind reinrassig" über das Vorkommen von Wölfen in Deutschland. Jana Schellenberg vom Kontaktbüro der Wolfsregion Lausitz: "Wölfe haben eine Inzuchthemmung und paaren sich nicht mit Geschwistern.".
Olaf Tschimpke, Präsident des NABU: "Die zurückhaltende Art, mit der die Tiere den Menschen aus dem Weg gehen, weist auf reine Wölfe hin."
Wölfe, die Lebensraum haben, stören weder Menschen, noch Haustiere oder wildlebende Tiere. Sie fügen sich nahtlos in die Naturkreisläufe des Fressens und des Gefressenwerdens ein.
Hans Kolpak
Pfoten und Fell
Permalink: Reines Fell: Wölfe leben ohne Seitensprung
Tags: Wolf Fell Tierschutz
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Wong
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Kommentar von:
Marita Römer
(02.08.08 17:02 Uhr)
Kommentar von:
Bajuran
(03.08.08 10:17 Uhr)
Frau Römer, Sie sprechen in lehrerhaftem Tonfall davon, dass der Autor „uns“ etwas sagen will. Bitte, ziehen Sie die gesamte Leserschaft (= „uns“) nicht mit in Ihre persönliche Kanzel, denn ich bin ganz anderer Ansicht als Sie und fühle mich Ihrer pauschalierten Uns-Gemeinde nicht zugehörig.
Mag sein, dass nicht jeder Beitrag von Herrn Kolpak journalistisch wasserdicht ist, das erwarte ich auch nicht. Müssen die Autoren bei „Pfoten & Fell“ eine journalistische Ausbildung vorweisen? Wo haben Sie denn Journalismus studiert, Frau Römer?, in Ihrem Profil finde ich nichts.
Mir gefallen Herrn Kolpaks Beiträge. Ich mag seinen ungewöhnlichen, prägnanten und herausfordernden Schreibstil, der mich zum Mitdenken auffordert und sich wohltuend von der Masse abhebt. Ich verstehe außerdem problemfrei, was er sagt, und wenn im Wölfe-Beitrag so etwas wie eine „Pointe“ fehlen mag, stört mich das gar nicht. Ihre verallgemeinernde Aussage ist pauschal und vermutlich persönlich geprägt.
Daher ist es mir ein Bedürfnis, Ihren negativen Kommentar nicht kommentarlos stehen zu lassen. Es ist immer nur eine Frage der Zeit, bis „sie“ in Blogs und Foren auftauchen: jene, die mit letztlich selbstverherrlichender Kritik nicht nur schlechte Stimmung verbreiten, sondern deren Triebfeder oft persönliche Beweggründe sind, wie: Recht bekommen und fehlenden Applaus einheimsen, indem sie SICH SELBST durch negative Äußerungen über andere im Vergleich ins [rechte] Licht zu setzen versuchen. Das empfinde ich als Charakterschwäche.
Werden diese Kritiker ihrerseits kritisiert, beweisen sie gern, dass sie nur schlecht genau die Kritik einstecken können, die sie bei anderen großzügig austeilen. Das gehört wohl zusammen.
In Ihrem Kommentar, Frau Römer, lese ich zwischen den Zeilen: Futterneid. Der Zusatz „Vorgängerin“ verstärkt das nur noch (den hätten Sie besser weggelassen). ;-)
Wenn Sie meinen, Sie könnten besser schreiben, dann tun Sie es einfach, es hält Sie doch niemand zurück, oder? Was veranlasst Sie innerlich, die Beiträge anderer Autoren anzugreifen, wo diese den Lesern anscheinend gefallen?
Ich bin schon sehr gespannt auf Ihren nächsten Beitrag, den ich aufmerksam lesen werde. Vielleicht erkenne ich auf die Dauer neben „journalistischen“ Fakten und Tipps auch einen persönlichen Schreibstil.
Gruß
Bajuran
Mag sein, dass nicht jeder Beitrag von Herrn Kolpak journalistisch wasserdicht ist, das erwarte ich auch nicht. Müssen die Autoren bei „Pfoten & Fell“ eine journalistische Ausbildung vorweisen? Wo haben Sie denn Journalismus studiert, Frau Römer?, in Ihrem Profil finde ich nichts.
Mir gefallen Herrn Kolpaks Beiträge. Ich mag seinen ungewöhnlichen, prägnanten und herausfordernden Schreibstil, der mich zum Mitdenken auffordert und sich wohltuend von der Masse abhebt. Ich verstehe außerdem problemfrei, was er sagt, und wenn im Wölfe-Beitrag so etwas wie eine „Pointe“ fehlen mag, stört mich das gar nicht. Ihre verallgemeinernde Aussage ist pauschal und vermutlich persönlich geprägt.
Daher ist es mir ein Bedürfnis, Ihren negativen Kommentar nicht kommentarlos stehen zu lassen. Es ist immer nur eine Frage der Zeit, bis „sie“ in Blogs und Foren auftauchen: jene, die mit letztlich selbstverherrlichender Kritik nicht nur schlechte Stimmung verbreiten, sondern deren Triebfeder oft persönliche Beweggründe sind, wie: Recht bekommen und fehlenden Applaus einheimsen, indem sie SICH SELBST durch negative Äußerungen über andere im Vergleich ins [rechte] Licht zu setzen versuchen. Das empfinde ich als Charakterschwäche.
Werden diese Kritiker ihrerseits kritisiert, beweisen sie gern, dass sie nur schlecht genau die Kritik einstecken können, die sie bei anderen großzügig austeilen. Das gehört wohl zusammen.
In Ihrem Kommentar, Frau Römer, lese ich zwischen den Zeilen: Futterneid. Der Zusatz „Vorgängerin“ verstärkt das nur noch (den hätten Sie besser weggelassen). ;-)
Wenn Sie meinen, Sie könnten besser schreiben, dann tun Sie es einfach, es hält Sie doch niemand zurück, oder? Was veranlasst Sie innerlich, die Beiträge anderer Autoren anzugreifen, wo diese den Lesern anscheinend gefallen?
Ich bin schon sehr gespannt auf Ihren nächsten Beitrag, den ich aufmerksam lesen werde. Vielleicht erkenne ich auf die Dauer neben „journalistischen“ Fakten und Tipps auch einen persönlichen Schreibstil.
Gruß
Bajuran
Kommentar von:
Hans Kolpak
(04.08.08 7:23 Uhr)
Über konstruktive Kritik an meinen Blogbeiträgen freue ich mich immer. Deshalb habe ich am 4.8. um 12:15 Uhr ein Zitat und einen Schlußsatz ergänzt. Nicht jede Qualifikation in der Hochschule des Lebens wird durch ein Zeugnis abgesegnet. Was wirklich zählt, sind die Ergebnisse.
Kommentar von:
Monika
(06.10.08 16:36 Uhr)
Also sind Wölfe die besseren Menschen?
Kommentar von:
Hans Kolpak
(07.10.08 4:15 Uhr)
Wer weiß, Monika, wer weiß? Mein Ding wäre ein Seitensprung nicht, doch habe ich gehört, daß solcherlei unter Menschen vorkommt. Deshalb habe ich Ihre Frage herausgefordert. Dabei denke ich unwillkürlich an das Lied von Hildegard Knef aus dem Jahr 1974: "Der alte Wolf".
Hans Kolpak
Pfoten und Fell
Hans Kolpak
Pfoten und Fell
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Fragen über Fragen, die leider in dem Text nicht beantwortet werden.
Lieber Herr Kolpak,
bitte bemühen Sie sich um journalistische Klarheit. Diese vermisse ich leider in allen Ihren Beiträgen.
Nehmen sie es mir nicht übel, sondern arbeiten Sie daran. Vielleicht absolvieren Sie einmal einen journalistischen Grundkurs.
Pfotenundfell wird es zu Gute kommen.
Mit kollegialen Grüßen
Ihre "Vorgängerin"
Marita Römer