Sinn und Unsinn von Tierforen
abgelegt im Archiv Tierisch lesenswert am 05.06.07
Es gibt sie en masse: Foren im Web. Und es werden auch immer mehr Tierforen. Hier tauschen sich Haustierhalter untereinander aus: Zu Ernährung, erziehung, Büchern, Krankheiten...
Was ist daran auszusetzen? Nichts. Oder doch? Spätestens dann, wenn es in den Bereich des Verhaltens und der Erziehung geht, sollte zumindest kritisch hinterfragt werden, von wem welche Ratschläge kommen. Noch so gut gemeint heißt dennoch nicht, dass es nicht doch falsch ist. Und Erfahrungen mit der eigenen Katze bedeuten nichts im Vergleich zu wissenschaftlichen Untersuchungen. Aber genau hier liegt die Gefahr - mit Vehemenz verteidigen manche Tierbesitzer die eigenen Erfahrungen gegen Argumente, blind und taub für andere Einsichten, als die eigenen. Und nicht selten endet die Auseinandersetztung mit Hauen und Stechen - persönliche Angriffe inklusive.
Das wäre alles nicht so schlimm - doch bei manchen Ratschlägen, wie etwa dem, eine "protestpinkelnde Katze mit dem Urin des Babys einzureiben, gegen das sie protestiert", (www.katzen-netz.de) würde sich Paul Leyhausen vermutlich im Grab herum drehen. Mit Recht. Hier feiert das Unverständnis fröhliche Urständ - die Leidtragenden sind die Tiere.
Meinungsfreiheit ist unser aller verbrieftes Recht - aber sollte eine Meinung nicht wenigstens den Hauch eines sicheren, überprüfbaren und logischen Fundaments haben?
Was "meinen" Sie?
Wir wollen jedenfalls in Kürze eine kleine Serie beginnen, in der wir Tierforen unter die Lupe nehmen - höchst subjektiv natürlich. Aber immerhin lassen wir uns gerne von Argumenten überzeugen.
Permalink: Sinn und Unsinn von Tierforen
Tags: Tierforen Web
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Kommentar von:
Claudia
(24.08.09 16:01 Uhr)
Ich finde Tierforen gut.
