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Tierhaltung
von Tanja Usselmann am 08.11.09
Jetzt ist sie wieder im Anmarsch, die Weihnachtszeit. Und viele Kinder wünschen sich wie jedes Jahr Tiere als Weihnachtsgeschenk. Die Eltern können den flehentlichen Blicken der lieben kleinen und den stundenlangen Beteuerungen, dass man sich auch immer um Hund oder Kaninchen kümmern wird, nicht widerstehen und geben dem Drängen der Kinder nach. Als Eltern sollte man dabei immer bedenken, dass man Kinder vor sich hat.
Das Interesse an dem Tier geht oft bereits kurze Zeit, nachdem man es geschenkt bekommen hat, verloren. Dann liegt es wieder an den Eltern, sich um das Tier zu kümmern. Da dies absehbar ist sollte man sich als vernünftiger Elternteil überlegen, ob man dieser Verantwortung auch wirklich gerecht werden kann. Wer den Meinung ist, dass er nicht genug Zeit hat oder auch ganz einfach nicht die Lust, sich beispielsweise um einen Hund zu kümmern, der sollte auf das Geschenk verzichten. Jedes Tier ist von seinem Halter abhängig, es benötigt Pflege, Futter, Zuneigung und vor allem auch Zeit, die man mit ihnen verbringt. Allein bei einem Hund, geht man einmal von einer Lebenserwartung von 15 Jahren aus, kommt man schnell auf eine Summer von guten 10000 Euro, die man für das Tier in der Zeit seines Lebens ausgibt. Außerdem brauchen gerade Hunde mehrmals täglich Auslauf, und das können sie Kinder meistens alleine nicht bewerkstelligen. Daher ist es besser, sich vor einem solchen Geschenk gut zu überlegen, welche Art von Tier man sich anschafft. Wenn die Eltern nicht bereit sind, sich weiter um das Tier zu kümmern, ist es besser, wenn man dem Kind einfach ein Stofftier schenkt, anstatt das tierische Weihnachtsgeschenk dann kurz nach Weihnachten wieder ins Tierheim zu bringen. Wer sich die Anschaffung eines Tieres wirklich gut überlegt hat und sich entschlossen hat, einen Vierbeiner zu adoptieren, der sollte sich im Tierheim umsehen, denn hier warte viele Tiere auf ein neues Zuhause.
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Kommentar von:
Tierfreund
(10.11.09 13:38 Uhr)
Kommentar von:
Tanja Usselmann
(10.11.09 15:56 Uhr)
Ich bin der gleichen Meinung, denn wir reden hier über Lebewesen und nicht über Spielzeug aus Plastik oder Plüsch. Wenn man sich für ein Tier entscheidet, dann sollte es ein Familientier sein und auch so behandelt werden, und nicht nur einem Kind anvertraut werden, das noch gar nicht wirklich verstehen kann, dass man mit einem Tier auch spielen kann, es aber keineswegs ein Spielzeug ist.
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