Tiere sind kein Spielzeug ...
abgelegt im Archiv Tierhaltung am 12.12.08

© d u y g u... und erst recht kein Notnagel zu Weihnachten vom Vater für seine Tochter, die bei seiner Geschiedenen lebt. Wo kommen all die Tiere her, die in den Tagen und Wochen nach Weihnachten ausgesetzt werden? Liegt es an der Leichtigkeit, mit der Tiere erhältlich sind? Oder liegt es am Leichtsinn derer, die sich um ein Tier genausowenig Gedanken machen wie um ein geborenes Kind, das nicht selbst aufgezogen wird, sondern anderen Menschen überlassen wird?
"Tiere sind Lebewesen, keine Weihnachtsgeschenke" meldet enimal.de zu Recht und beanstandet diese jährliche Unsitte. Ich drücke es lieber anders aus: "Wer ist bereit, den Kauf und das Versorgen eines Tieres zu finanzieren?"
Geht die Initiative von einem Kind oder von einer Familie aus, die sich den finanziellen Aufwand nicht leisten kann, aber gerne die Verantwortung übernehmen möchte, dann sieht die Sache schon völlig anders aus. Dann ist auch die Wahrscheinlichkeit gegeben, daß die Entscheidung für ein Tier genauso konsequent und lang - zum Beispiel 18 Jahre - gelebt wird wie für ein menschliches Kind, daß auch erst nach circa 15 bis 25 Jahren zunehmend eigene Wege geht.
Wenn Sie also so ein Ansinnen mitgekommen, dann bringen Sie Ihre Wissen und Ihre Einsicht ein, um leichtsinnige unbedachte Menschen von solch einer leichtfertigen Handlung abzubringen.
Hans Kolpak
Pfoten und Fell

© d u y g u
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Tags: Weihnachten Tiere Geschenk
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