Tierkrankenversicherung auch für Homöopathie?
abgelegt im Archiv Tierkrankenversicherung am 11.08.08
Nicht alle der wenigen Tierkrankenversicherer decken Auch Behandlungsmethoden ab, die der Schulmedizin zuwiderlaufen. Die Kontroverse entflammt, wenn Schulmediziner Homöopathie ans Praxisschild heften, um diese "Klientel" auch noch mitzunehmen. Kenner wissen, daß Allopathie und Homöopathie nicht unter einen Hut passen. Gibt es Tricks für Sie als Tierhalter?
Der Verdacht verhärtet sich zur Gewißheit, wenn auch Verbraucherschützer ihren Standpunkt zum Sinn und Unsinn von Tierkrankenversicherungen kundtun. Letztlich geht es den konkurrierenden Versicherern um Geschäft, das sie dem Pionier der Tierkrankenversicherung, der Uelzener, neiden.
Entstanden aus dem Versicherungsbedarf in Viehwirtschaft für Rinder und Schweine und dem Pferdesport ist die Versicherung von Hunden und Katzen eher ein Zubrot mit Nischendasein. Auf diesem Hintergrund ist das Getöse der Marketingleute seit einigen Wochen zu relativieren. Klappern gehört zum Handwerk.
Die hohen Selbstbehalte und die Einschränkungen im Versicherungsschutz lassen über 15 Jahre hinweg kalkuliert nicht mehr als die Erfahrung zu, daß die Tierarztkosten für Hunde- und Katzenhalter gleichmäßig verteilt werden. Viele Tierhalter sind eher geneigt, einen zweistelligen Monatsbetrag zu sparen, als diesen an eine Versicherungsgesellschaft zu überweisen, die sich und ihre Kunden gegen Entgelt verwaltet. Dann ist eher mal ein Trinkgeld oder ein Blumenstrauß für die Ehefrau des Veterinärs oder ein Buch für den Ehemann der Veterinärin drin, wenn diese sich auch abends und an Wochenenden für verletzte und erkrankte Tiere engagieren.
20 Euro x 12 Monate x 15 Jahre ergeben 3.600 Euro. Höhere Beträge überlasse ich Ihrer Phantasie und Ihrem Sparbuch. Sind Sie anderer Meinung?
Hans Kolpak
Pfoten und Fell
Tags: Krankenversicherung Homöopathie Schulmedizin Pferde Hunde Katzen
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Kommentar von:
Markus Hüttner
(12.08.08 6:38 Uhr)
Kommentar von:
Hans Kolpak
(12.08.08 6:59 Uhr)
Jeder Tierfreund ist frei zu entscheiden. Daher danke ich Ihnen, Herr Hüttner, wenn Sie Ihre Sichtweise so ausführlich kundtun. 1873 wurde die Uelzener gegründet. Es ist kein Diskussionspunkt, wer den Markt für Hunde- und Katzenkrankenversicherungen anführt. Und es ist unstrittig, daß Allopathie und Homöpathie nicht unter einen Hut zu bringen sind. Siehe http://4dem.wikispaces.com/
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Hans Kolpak
Pfoten und Fell
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Hans Kolpak
Pfoten und Fell
Kommentar von:
Markus Hüttner
(12.08.08 8:12 Uhr)
Sehr geehrter Herr Kolpak,
Sie haben recht die Vertreter von Allopathie und Homöopathie werden sich wohl nie einig sein. Deshalb liegt es an den Patienten bzw. deren Herrchen und Frauchen zu entscheiden welchen der Behandlungswege sie einschlagen, bzw. ob sie nicht beides befürworten. Jedes Fachgebiet hat seine Berechtigung.
Ich weiß, dass die Uelzener das Urgestein der Tierversicherungen ist, vorallem in der Landwirtschaft für Nutzvieh. Der Tierkrankenversicherungsmarkt für Hunde und Katzen wird aber seit einigen Jahren von der Agila angeführt. Keiner hat mehr Haustiere versichert.
Sie haben eine interessante Seite für Tierliebhaber geschaffen, ich habe schon des öfteren in Ihren Beiträgen geschmökert. Das bleibt hoffentlich auch in Zukunft so.
Mit tierischen Grüßen
Markus Hüttner
http://www.tierkrankenkasse.net
Sie haben recht die Vertreter von Allopathie und Homöopathie werden sich wohl nie einig sein. Deshalb liegt es an den Patienten bzw. deren Herrchen und Frauchen zu entscheiden welchen der Behandlungswege sie einschlagen, bzw. ob sie nicht beides befürworten. Jedes Fachgebiet hat seine Berechtigung.
Ich weiß, dass die Uelzener das Urgestein der Tierversicherungen ist, vorallem in der Landwirtschaft für Nutzvieh. Der Tierkrankenversicherungsmarkt für Hunde und Katzen wird aber seit einigen Jahren von der Agila angeführt. Keiner hat mehr Haustiere versichert.
Sie haben eine interessante Seite für Tierliebhaber geschaffen, ich habe schon des öfteren in Ihren Beiträgen geschmökert. Das bleibt hoffentlich auch in Zukunft so.
Mit tierischen Grüßen
Markus Hüttner
http://www.tierkrankenkasse.net
Kommentar von:
Christoph Sanojka
(07.12.09 6:31 Uhr)
Interessanter Artikel. Passend dazu hier einige Infos über Tierkrankenversicherungen: http://www.finanzen-forum.net/sonstige-versicherungen-f24/tierversiche
rungen-in-deutschland-t11.html
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Was dass mit Neid zu der Uelzener zu tun hat mag ich nicht verstehen. Nicht nur dass die Agila für die auch die Tierkrankenkasse steht schon lange Marktführer im Bereich Tierkrankenversicherungen ist, die Uelzener hat ja nicht mal einen Tierkrankenkversicherung´s Tarif bei dem alle (auch nicht Homöopathische Tierbehandlungen)bezahlt werden sondern nur eine OP-Kosten Absicherung für Tiere.
Ihre Rechnung die Sie aufstellen kann sich als gefährlich erweisen, haften Sie für diese Aussagen? Es ist auch falsch dass die meisten Tierhalter einen monatlichen Beitrag für den Tierarzt auf die Seite legen. Gerne können Sie zu diesem Thema das Märchen vom Sparschwein auf http://www.tierkrankenkasse.net
lesen.
Eine OP-Kosten-Absicherung für Hunde kostet übrigens nur 15,90 Euro für alle Rassen. Katzen sind mit 9,90 Euro sogar noch billiger. Die höheren Beiträge bei der Vollversicherung (Gesundheitspass) resultieren aus den umfangreichen Leistungen der Tierkrankenversicherung der Tierkrankenkasse.net. Natürlich ist zu viel bezahlt worden, wenn das Tier 15 Jahre lang gesund war. Aber 1. ist es das? 2. Warum haben Sie dann Ihr Auto, Haus, Haftpflicht usw. versichert?? Es ist die Natur von Tierkrankenversicherungen für Hunde und Katzen, dass das Geld "verteilt" wird. Dass hat schon vielen Tieren das Leben gerettet, ist nämlich der Sparstrumpf für die notwendige Behandlung zu klein, werden Tiere aus Geldmangel auch schon mal aus Kostengründen von Ihrem Leiden erlöst und dass macht keiner gerne. Solche Dinge passieren, deshalb ist eine Tierkrankenversicherung nicht nur sinnvoll sondern auch aktiver Tierschutz.
Mit tierischen Grüßen
Markus Hüttner
http://www.tierkrankenkasse.net