Tierschutz im Ausland
abgelegt im Archiv Tierschutz am 22.05.07
frankreich
Heute beginnt eine kleine Serie über die Zustände in den Tierheimen unserer Nachbarländer.
In Frankreich befinden sich die staatlichen Tierheime weit außerhalb der Städte in ländlichen Regionen. In der sogenannten "Fourrière" werden alle Streuner aufgefangen und für maximal zwei Wochen beherbergt. In dieser Zeit hat der Besitzer die Möglichkeit seinen Hund wiederzubekommen. An Hand von Tätowierung oder Chip ist das nicht immer möglich. Nach Ablauf der Frist werden die Hunde eingeschläfert. Die Fourrière ist also eine Tötungsstation. Da Fremde keinen Zutritt haben, dringen die schrecklichen Zustände selten an die Ã-ffentlichkeit.
Private einheimische Tierschutzorganisationen bemühen sich, wenigstens einen Teil der dem Tod geweihten Hunde zu retten. Das ist ein Tropfen auf den heißen Stein, denn die Tierheime sind hoffnungslos überfüllt, und nur wenige Tiere können jeweils vermittelt werden.
Auch deutsche Tierschützer holen mittlerweile so viele Todeskandidaten wie möglich aus Frankreich. Die meist gutsozialisierten Hunde haben bei uns bessere Chancen auf ein neues Zuhause.

Permalink: Tierschutz im Ausland
Tags: Hunde Tierschutz Streuner Auffangstation Tötungsstation Tiervermittlung
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