TV-Tipp: Geklonte Kreaturen
abgelegt im Archiv Tierisch sehenswert am 18.05.08

© bina.meier
arte, Mittwoch, 21.05., Magazin/Technik/Wissenschaft 09:50 - 11:05 Uhr
Trotz vielfältiger Programme zum Artenschutz sterben immer mehr Tierarten aus. Vor diesem Hintergrund gibt es vermehrt Anstrengungen, zumindest die genetischen Informationen der Arten vor dem Verschwinden zu bewahren. Projekte wie die 'Frozen Arc' des Natural History Museum in London oder die 'Frozen Zoo'-Konzepte in den USA zielen darauf ab, das Erbgut, das heißt Gewebe- und DNS-Proben vom Aussterben bedrohter Arten zu sammeln und tief gefroren für die Nachwelt zu bewahren.
Vordergründig gilt die globale Gendatenbank als Wissensressource, die Erkenntnisse über die Entstehung der Arten und ihre Veränderungen in der Evolutionsgeschichte liefern soll. Doch nicht wenige Wissenschaftler hoffen, eines Tages aus dem tief gefrorenen DNS-Material genetische Klone zu produzieren, um ausgestorbene Tiere wieder auferstehen zu lassen.
Begonnen hat alles mit dem Klonschaf Dolly aus dem schottischen Roslin Institute. 1997 schafften es Forscher erstmals, ein Tier aus einer Körperzelle zu erzeugen. Seitdem wurden Kühe, Ziegen, Mäuse, Kaninchen, Schweine, Hunde, Katzen, Pferde und auch Wölfe geklont.
Doch heißt das, dass auch vom Aussterben bedrohte Tierarten durch Klonen gerettet werden können? Im Prinzip ja, denn die Technik dafür steht bereit. Aber ob es die Gesellschaft auch will, ist eine andere Frage.

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Tags: Klonschaf Dolly Klonen bedrohte Arten
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Wong
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