Warnung vor Reisen mit Hund nach Holland
abgelegt im Archiv Tierschutz am 17.08.07
Für bestimmte Hunde kann die Einreise in die Niederlande tödlich enden.
Seit einigen Jahren gibt es in Holland ein Gesetz (R.A.D.), das die Haltung und die einfuhr von "pittbullartigen" Hunden verbietet. Hunde dieses Typs werden sofort beschlagnahmt, in Lager gebracht und getötet, wenn sie keinen anerkannten FCI-Stammbaum haben. Als ob Hunde ohne Stammbaum gefährlicher wären als mit. Aber es ist eine Tatsache, dass 514 Hunde im Jahr 2006 beschlagnahmt und 461 davon getötet wurden, nicht weil sie auffällig geworden waren, sondern nur weil sie keinen Stammbaum hatten.
Auch Touristen müssen damit rechnen, dass ihr Hund das gleiche Schicksal erleidet. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Tier in Deutschland alle Anforderungen erfüllt. Es hilft dann kein Wesenstest, keine Maulkorbbefreiung, kein Sachkundenachweis.
Man kann nur jeden Touristen warnen, mit Hunden nach Holland zu fahren, die den "Kampfhunderassen" ähnlich sehen.
Widerstand gegen dieses grausame und sinnlose Gesetz formiert sich jetzt.
"David's Revenge"heißt der Zusammenschluss von Tierschützern, die nun an die Ã-ffentlichkeit appelieren und nach juristischen Möglichkeiten suchen, gegen R.A.D. vorzugehen.

Permalink: Warnung vor Reisen mit Hund nach Holland
Tags: Reisen Hund Niederlande Holland R.A.D. Kampfhund Pittbull
Stimmen Sie ab für Warnung vor Reisen mit Hund nach Holland:
|
Dieser Eintrag wurde mit: 9.33 Punkten (von 3 Stimme(n) insg.) bewertet.
|
Kommentar von:
Wolf M. Mirbach
(01.09.08 13:29 Uhr)
Ich finde diese Warnung in Ordnung, auch wenn ich kein Freund dieser Hunderassen bin (habe selbst einen Landseer). Aber auch diese Hunde leben nach ihrer Erziehung, und sie dann ohne Möglichkeiten für die Besitzer, dagegen vorzugehen, wie ich das verstehe, zu töten, ist ein Verbrechen. Man könnte alle zusammen ausweisen, was auch völlig ignorant ist, würde aber das Leben des Hundes retten.
Kommentar von:
Hans Kolpak
(02.09.08 21:27 Uhr)
Auf davids-revenge.de wird die aktuelle Situation dargestellt. Die Hunde werden nicht mehr getötet. Es ist erstaunlich, was deutsche Untertanen sich von fremden und den eigenen Regierungen alles gefallen lassen. Deutsche Bürger waren zu Gast in den Niederlanden! Behandelt man so Gäste und ihre Hunde? Genauso erstaunlich ist dann allerdings, daß sich Dinge ändern. Die chinesische Regierung hätte Kritik lapidar abgekanzelt: "Das ist eine Einmischung in innere Angelegenheiten!".
Hans Kolpak
Pfoten und Fell
Hans Kolpak
Pfoten und Fell
