Warum ich Tierschützer, Bürokraten und Denunzianten ins Herz geschlossen habe.
abgelegt im Archiv Tierschutz am 04.05.09

© albert_schweitzer_stiftungDas blanke Entsetzen packt mich und Angst beschleicht mich, ich könnte ebenso das Opfer von kleinkarierten Besserwissern sein, die jegliches Augenmaß und gesunden Menschenverstand vermissen lassen. Doch lesen Sie selbst, warum eine verwitwete Rentnerin mit 660 Euro monatlich 175 Euro zahlen soll, obwohl sie bereits 60 Euro für einen neuen Kaninchenstall ausgegeben hat.
Die Massentierhaltung feiert fröhliche Urständ, der halben Welt mangelt es an Nahrung und an gesunden Lebensverhältnissen, während wir süchtig nach Tierkadavern auf unseren Tellern gieren, aber an einer deutschen Bauernwitwe wird ein Exempel statuiert! Mir ist das einfach zu hoch. Ich komm' da nicht mehr mit. Will ich auch nicht!
Wolfgang Klietz: "Mag ja sein, dass das Langohr beengt gewohnt hat und sich deshalb unwohl fühlte. Aber hätten es paar freundliche mahnende Worte nicht auch getan? Ein paar Informationen, wie groß der Stall zu sein hat, wäre ebenfalls hilfreich gewesen."
Ein trauriger Hans Kolpak
Pfoten und Fell

© albert_schweitzer_stiftung
Tags: Kaninchen Kaninchenstall
Stimmen Sie ab für Warum ich Tierschützer, Bürokraten und Denunzianten ins Herz geschlossen habe.:
|
Dieser Eintrag wurde mit: 7.00 Punkten (von 4 Stimme(n) insg.) bewertet.
|
