Was tun, wenn der Hund Rattengift geschluckt hat?
abgelegt im Archiv Tiergesundheit und Ernährung am 10.12.08

© The ConsumeristBlogeintrag 600
"Ein Rodentizid ist ein chemisches Mittel zur Bekämpfung von Nagetieren." Die Wirkung solcher Gifte kommt erst im Laufe mehrerer Stunden voll zum Tragen, weil das körpereigene Vitamin K verbraucht wird. Die Fähigkeit des Blutes zu gerinnen, geht verloren und ein Tier verblutet innerlich und äußerlich, weil Blut durch die Häute hindurchdringt. Was wird ein Tierarzt bei einem Verdacht auf Vergiftung unternehmen?
Er wird Vitamin K spritzen, notfalls eine Bluttransfusion geben, wenn sich aus dem ausgepumpten Mageninhalt die Vergiftung nachweisen läßt. In dem Maße, wie die Gerinnungsfähigkeit des Blutes zurückkehrt, wir auch die Lebensgefahr für ein vergiftetes Tier allmählich gebannt.
Im Wikipedia-Artikel zu Rodentizid heißt es zu Warfarin: "Für Haustiere wie Hunde und Katzen ist Warfarin eine Gefahr, wenn von ihnen die verendeten Nagetiere gefressen werden."
Am 9.12. meldet die Goslarsche Zeitung: Rattengiftköder: Dogge verendet qualvoll.
Ich neige dazu, meinen Katern ihren Fangsport zu lassen. Sie haben ungezählte Mäuse gefangen und gelegentlich sogar Ratten. Würde ich Köder auslegen, so wären sie mit Sicherheit irgendwann ebenfalls gestorben.
Hans Kolpak
Pfoten und Fell

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Tags: Rodentizid Warfarin Rattengift Hund Katze Ratte Maus
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