Zoo Nürnberg macht Kehrtwende beim Eisbärbaby
abgelegt im Archiv Tierschutz am 10.01.08
Foto: Pixelio
Für den Nürnberger Zoo hagelte Proteste von allen Seiten: Postwendend kommen heute die ersten Bilder vom Eisbärenmädchen. Süß. Echt niedlich. Und so goldig. Richtig knuddelig.
Moment mal, hatten wir das nicht schon mal? Da war doch...?
Wir dürfen gespannt sein, wie die Franken das selbst geschaffene dilemma lösen werden. Erst Bekenntnisse, der Natur ihren freien Lauf zu lassen - und zwei aufgefressene Jungeisbären. Dann trotzige Durchhalteparolen, auch beim dritten Jungtier auf keinen Fall eingreifen zu wollen.
Und nun wird öffentlich nach einem Namen für das einzig überlebende Kind gesucht, das rund um die Uhr von vier Pflegern betreut wird. Aber so wie in Berlin soll das in Nürnberg nicht laufen, ist zu hören. Ach ja....? Der Termin für das erste öffentliche Auftreten der jungen Eisbärlady wird schon angepeilt... wir werden sehen, was kommt.

Tags: Eisbärbaby Zoo Nürnberg
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Kommentar von:
Petra
(10.01.08 14:37 Uhr)
Nunja, man kanns ihnen nicht verübeln, oder? Auf der einen Seite sind sie halt der Meinung, dass die Natur selbst entscheiden soll was mit den Kindern passiert, aber wenn dann eines überlebt, wieso dann nicht Geld damit verdienen? Und da Zoos nun wirklich keine Geldmaschinen sind, kann man ihnen nur wünschen, dass sie dadurch vielleicht ein wenig mehr Geld verdienen um dann an anderen Stellen wo es derzeit fehlt nachbessern zu können...
Kommentar von:
Jürgen
(12.01.08 3:58 Uhr)
ich finde auch, dass es jedem Zoo gut tut wenn er auf diesem Wege PR bekommt. Aber dann sollten die Nürnberger doch auch nicht so scheinheilig daherkommen und das Kind gleich beim Namen nennen
:-)
:-)
