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Der Belgische Schäferhund - intelligent und anspruchsvoll

abgelegt im Archiv Hunde am 20.05.11


Es ist kein Wunder, dass Belgische Schäferhunde immer beliebter werden: Die Rasse ist sehr vielseitig, so findet man immer mehr Belgische Schäfer bei der Polizei und Rettungs- und Katastropheneinsätzen, aber auch z.B. als hochsensible Frühwarnsysteme bei Epilektikern.

Die vielseitigen Hunde gibt es auch in vier Varianten, die sich haupsächlich durch das Fell unterscheiden: der Malinois, der noch am ehesten wie ein zu klein geratener Deutscher Schäfer aussieht und als Polizeihund diesen sogar vielerorts überholt hat, der Lakaenois, eine rauhhaarige Variante die eher selten zu sehen ist, der Tervueren, eine sehr elegante Erscheining mit langem, löwenfarbenen Fell, und der Groenendael, eine ebenfalls langhaarige Variante aber im Tiefschwarz.

Die energiegeladenen, hochintelligenten und sensiblen Hunde sind sehr eng mit ihrem Menschen verbunden, und manche werden sogar zu wahren Kletten, die keine Sekunde von ihrem Besitzer getrennt sein wollen. Das kann durchaus lästig werden, aber ist ein Charaktermerkmal der ein guter Hundeführer für sich zu nutzen weiss. Ihre hohe Sensibilität erfordert aber auch eine sanfte, aber sehr konsequente Erziehung, sehr früh einsetzende und ausgiebige Sozialisierung, und ausreichende Beschäftigung und Bewegung. Obwohl dies auf allen Hunden zutrifft, ist es bei diese Rasse von besondere Bedeutung, da die hohe Intelligenz und Energie der Rasse sonst destruktive Ausmaße annehmen und der Hund ohne klare Vorgaben auch zu einem agressiven Angstbeißer werden kann. Ein gut gehaltener Belgischer Schäfer ist aber ein Freund fürs (lange!) Hundeleben, ein treuer Begleiter und ein hervorragender Wachhund.

Der Belgische Schäferhund - intelligent und anspruchsvoll
© Juan Pedro Diez


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Berufstätig – sollte man eine zweite Katze ins Haus holen?

abgelegt im Archiv Katzen am 23.04.11

Berufstätig –  sollte man eine zweite Katze ins Haus holen?
© River Beach
Viele Menschen überlegen heute, ob sie sich nicht ein Haustier anschaffen sollen. Meistens sollen diese in einer engen Gemeinschaft mit den Menschen leben, daher kommen am ehesten Katze oder Hund in Frage. Wer den ganzen Tag außer Haus ist, weil er berufstätig ist, wird sich schon überlegen, ob er sich einen Hund anschafft. Dieser braucht viel Auslauf, und er nimmt auch sonst recht viel Zeit in Anspruch, die man meistens nicht hat, wenn man Vollzeit arbeiten geht. Abgesehen davon möchte man den Hund auch nicht neun oder zehn Stunden am Tag allein lassen. Da entscheidet man sich eher für eine Katze, die nicht raus muss, weil sie eine Katzentoilette hat, und die auch so sehr zufrieden mit ihrem Leben als Hauskatze ist.

Dann freut man sich abends, wenn sie einmal zum Schmusen kommen oder ihre wilden fünf Minuten mit dem Spielzeug an den Tag legen. Dennoch möchte man nicht, dass die Katze so lange allein ist, und viele holen dann eine zweite Katze aus dem Tierheim. Das erweist sich in den allermeisten Fällen aber als Reinfall, oft gibt es nur ein wildes Gekreische und Getöse, und wenn es sehr gut läuft, dann teilen sie sie Wohnung nur in Reviere ein und leben nebeneinander her. Meistens endet das Ganze nur in Kämpfen, und die zweite Katze muss wieder ins Tierheim zurück. Unsere Hauskatze stammt von der Wildform ab, und duldet für gewöhnlich keinerlei Konkurrenz. Das heißt natürlich nicht, dass es nicht auch Katzen gibt, die miteinander auskommen, sicherlich gibt es das auch, aber das ist dann eine Ausnahme. Eine weitere Ausnahme sind die Katzen, die bereits durch Züchtung daran gewöhnt wurden, in Gruppen zu leben, oder auch die, die mit Geschwistern zusammen leben. Eigentlich ist die Katze aber eine Einzelgängerin. Am wohlsten soll sich eine Katze angeblich in einem Single-Haushalt fühlen.

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Würmer beim Hund – sind sie gefährlich für den Menschen?

abgelegt im Archiv Tiergesundheit und Ernährung am 04.04.11

Würmer beim Hund – sind sie gefährlich für den Menschen?
© Anuradha Sengupta
Würmer beim Hund - viele fragen sich, ob sie gefährlich sind, und eigentlich könnte man diese Frage mit einem eindeutigen "Ja" beantworten. Die Würmer beim Hund gehören zu den sogenannten Entero-Parasiten, das sind die inneren Parasiten. Aufgeteilt werden sie in Bandwürmer, Rundwürmer und einzellige Parasiten. Diese inneren Parasiten sind für gewöhnlich wirtsspezifisch, sie haben sich auf den Hund spezialisiert. Das heißt aber nicht, dass sie für den Menschen ungefährlich sind. Besonders für kleine Kinder können sich beispielsweise Spülwürmer sehr schnell als gefährlich herausstellen. Wenn sich die Kinder an wurminfizierten Hunden anstecken, dann sterben die Wurmlarven zwar ab auf dem Weg durch den Körper, aber dennoch können sie zu Krankheiten führen, die als Asthma oder auch Husten gedeutet werden können. Gibt es also im Haus kleine Kinder und junge Hunde, dann sollte man den Hund mindestens alle drei Monate entwurmen. Im Alter von eineinhalb Jahren entwickeln die Hunde eine gewisse Resistenz gegen die Spülwürmer, aber dennoch sollte auch ein erwachsener Hund bis zu viermal im Jahr entwurmt werden, je nach Infektionsdruck. Besonders gefährdet sind alle Stadthunde, die gerade einmal bis zum nächsten Baum dürfen zum Gassi gehen, und hier treffen sich auch alle fünfzig anderen Hunde der Gegend. Gefährlich für den Menschen ist auch der Fuchsbandwurm. Nimmt ein Mensch Eier des Fuchsbandwurms auf, dann fungiert der Mensch als Zwischenwirt für die Finne, und diese vermehrt sich in allen Organen und wächst dann zu großen Blasen heran, und diese können nur noch durch einen chirurgischen Eingriff entfernt werden. Also sollte eine regelmäßige Entwurmung immer stattfinden. Welcher Art die Wurmkur sein soll, kann der Tierarzt anhand einer Kotprobe genau feststellen.

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